Chesbrough: Open Innovation (2006)

Inhalt: Es wird argumentiert, dass Unternehmen unmöglich alle Technologien und Entwicklungen verfolgen und die Forschung intern und autark betreiben können. Externe Wissensquellen sind gefragt und entsprechende Netzwerke zur sinnvollen Nutzung aller Quellen für Innovationen sind entscheidend. ‚Open Innovation‘ steht dabei im Kontrast zu ‚Closed Innovation‘, wobei es weder das eine noch das andere in Reinform so tatsächlich gibt. Es geht um die Idee, nicht alles selber erfinden zu wollen.
Diskussion: Der Ansatz stimmt, ist aber weder neu noch richtig durchdacht (es entsteht schnell die Illusion, hier kann man sehr einfach etwas umsonst bekommen!). Innovationen entstehen immer aus der Kombination von internen und externen Impulsen. Das Konzept wird Unternehmen insofern nicht wirklich helfen, die eigene Innovationskraft zu steigern. Lediglich der Begriff ‚Open Innovation‘ ist neu und wird sich wohl in der Managementsprache etablieren, eventuell jedoch nur als Alibi für gekürzte F&E Budgets.
Bewertung: 2 von 5

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