Kingdon: The science of serendipity. How to unlock the Promise of innovation in Large Organisations (2012)

Inhalt: Der Ausgangspunkt für Kingdons Ausführungen ist die These, dass sich große Unternehmen recht schwer mit dem Thema Innovationen tun. Anhand vieler Beispiele wird dieser Befund auch glaubhaft dargelegt (BP, easyjet, Unilever, ASOS etc). Viele verschiedene Rollen müssen besetzt sein, damit aus Ideen tatsächlich Geschäfte werden und es nicht nur um die Begrenzung des Risikos geht. Der Autor widmet ein eigenes Kapitel der Organisation (5: Battling the Corporate Machine) Sehr viele Elemente von Design Thinking sind verarbeitet (S.135, ohne das es so genannt wird!)
Diskussion: Es ist ein gelungenes Buch darüber, wie Innovationen entstehen und was die Entstehung fördert und was es ggf. blockiert. Es lässt sich sehr gut lesen und man spürt die Erfahrung und die Leidenschaft des Autors. Unklar bleibt eigentlich nur, warum das ganze in der Überschrift als Wissenschaft (von Serendipity) bezeichnet wird (es ist ein Buch vom Praktiker für Praktiker und wenig Bezug zur Wissenschaft), wieso die Rolle von Kreativität so geringschätzt wird (S.42: ‚creativity inn’t a prerequisite of an innovator.’) warum so ein Innovatortyp stilisiert wird. Überhaupt kommt Seredipity erstaunlich kurz. Aber sei es drum, es ist ein sehr gutes Innovationsbuch mit Bezug zu Design Thinking!
Bewertung: 4 von 5 

Markiert mit , .Speichere in deinen Favoriten diesen Permalink.

Schreib einen Kommentar