Leifer et al: Radical Innovation (2000)

Inhalt: Über einen Zeitraum von fünf Jahren hat das Autoren-Team zwölf Projekte radikaler Innovationen in 10 Unternehmen begleitet. In dem Buch wird über die Schwierigkeiten und Herausforderungen in den Organisationen berichtet aber auch von der Bedeutung der radikalen Innovationen für den wirtschaftlichen Erfolg. Inkrementelle Innovationen im Gegensatz stellen keinen Wettbewerbsvorteil dar. Große Unternehmen im Besonderen werden in sich einem verändernden Wettbewerbsumfeld häufig von neu gegründeten Unternehmen attakiert und können dem wenig entgegensetzen. Eine der wichtigsten Erkenntnisse des Buches ist, dass radikale Innovationen im Wesentlichen von individueller Initiative abhängig ist und es relativ wenig zu systematisieren gibt (S. 157) Für Großunternehmen bedeutet das in erster Linie, Innovationen nicht als eine Management-Routine zu verstehen sondern innovative Freigeister zu kultivieren.
Diskussion: Das Buch ist eine Überraschung, da üblicherweise solche ‚How to…‘ Untertitel als Ratgeber mit fünf Punkte Plan enden (wobei ein Punkt dann in etwa beinhaltet ‚Die Innovationskultur muss verbessert werden‘). Hier geht es zur Sache! Innovation Manager von Großunternehmen, die sich wundern, wieso nur inkrementelle Innovationen entstehen, sollten das Buch lesen.
Bewertung: 5 von 5

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