Skarzynski & Gibson: Innovation to the Core (2008)

Inhalt: Die Kernaussage des Buches lautet: Wenn Innovationen systematisch verfolgt werden, kommt es zu Erfolg. Das ist hinreichend aber bei weitem nicht ausreichend und so auch nicht neu. Sehr deutlich zeigen die Autoren, dass zwischen der Management Rhetorik und der Innovation Kompetenz eine enorme Lücke klafft. „It’s quite obvious that, in most companies, innovation is still more buzzword than competence.“ Als Grund wird das fehlende Modell für die Management Praxis genannt, was bei weitem jedoch nicht ausreicht.
Diskussion: „Up to now, the management literature on innovation has not been a big help in this regard.“ (S.14) Solche Aussagen sind heftig und man sollte sie nicht allzu ernst nehmen. Es gibt eine Reihe von guten Büchern zum Thema aber es stimmt: Wesentlich mehr, die es sich nicht lohnt zu lesen. Dieses gehört leider auch dazu. Die fehlende Innovationsfähigkeit liegt sicher nicht an fehlenden guten Büchern sondern daran, dass die guten Bücher entweder gar nicht oder von den falschen Leuten gelesen werden und es in den seltensten Fällen wohl zu Veränderungen kommt. Einige gute Bemerkungen über Hybrid (S.172), Budget (S.162) Prozess (S.224) und divergentes Denken (S.141) ansonsten erstaunlich naiv und z.T auch falsch..
Bewertung: 2 von 5

Markiert mit .Speichere in deinen Favoriten diesen Permalink.

Schreib einen Kommentar