Ormerod: Why most things fail (2005)

Inhalt: Das Grundprinzip der Ökonomie geht von einem Gleichgewichtszustand zwischen Angebot und Nachfrage und dem sich daraus ableitenden Preis aus. Es basiert auf den aus der Physik und den ‚exakten‘ Wissenschaften bekannten analytischen Instrumenten und mathematischen Werkzeugen. Der Autor legt sehr überzeugend dar, dass dieser Ansatz in einer sich permanent ändernden Welt ungeeignet ist (Finanzkrise!). Veränderungen sind in den herkömmlichen Gleichgewichtsmodellen ebenso wenig vorgesehen wie menschliche und technische Fehler (fail).
Diskussion: Eine gelungene Kritik an der modell-versessenen und empirie-lastigen Wirtschaftslehre. Ormerod begeistert durch viele gute Beispiele, Zitate und weiterführende Literaturhinweise ebenso wie durch klare Formulierungen und einen flüssigen Stil. Sehr empfehlenswert für alle, die Interesse an Wirtschaft haben und skeptisch gegenüber den komfortablen Wirtschaftstheorien sind.
Bewertung: 5

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